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Malen, Leiden, Sterben – das neue Buch von Beat Schlatter

3. Sept.
1 Min. Lesezeit

Manche Kunstwerke hängen im Museum. Andere landen irgendwann im Brockenhaus. Und genau dort beginnt «Malen, Leiden, Sterben».


Über Jahre hat Beat Schlatter Bilder unbekannter Künstlerinnen und Künstler zusammengetragen, die er in Brockenhäusern entdeckt hat. Wer waren die Menschen, die diese Werke geschaffen haben? Was trieb sie an? Woran sind sie gescheitert? Und weshalb weiss heute niemand mehr, wer sie waren?


Weil sich die Antworten darauf kaum mehr finden lassen, hat Beat Schlatter sie kurzerhand selbst erfunden.


Wenn Matteo Nevio Brambilla seine Pinselstriche zählt, wenn Dorothea Koch 1095-mal das gleiche Bild malt, wenn Liam Mertens nur noch im Regen seine Staffelei aufstellt, dann wird deutlich, dass der Wille zur Kunst oftmals grösser als das sich abzeichnende Scheitern ist. Beat Schlatter widmet dem Mythos des scheiternden Künstlers 49 Biografien. Mit feinem Humor, scharfem Blick und viel Gespür für die Absurditäten des kreativen Schaffens geht Schlatter der Frage nach, warum sich Talent und Erfolg so selten die Hand reichen und ob sich das Leiden für die Kunst überhaupt lohnt.


Ein Buch über Höhen und Tiefen, über Punkte und Pinselstriche, über Farben und Explosionen im Leben von Künstlerinnen und Künstlern.


Das Buch ist im Theologischen Verlag Zürich erschienen und ab September 2026 im Buchhandel erhältlich.

 
 
 

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